AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Allgemeines

 

1. Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung (siehe Internetseite https://www.forYou-Fotografie.de/) sind die Grundlage für alle Geschäftsbeziehungen mit forYou-Fotografie. Sie gelten bei Auftragserteilung als gelesen und akzeptiert.

 

Preise und Zahlungsbedingungen

 

2.0 Kostenvoranschläge des Auftragnehmers sind unverbindlich. An von ihm erstellten Kostenvoranschlägen, Zeichnungen, Grafiken, Plänen und anderen Unterlagen behält sich der Auftragnehmer sämtliche Nutzungs- und Verbreitungsrechte vor. Sie dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Bei Nichterteilung des Auftrags sind diese unverzüglich an den Auftragnehmer zurückzugeben.

2.1. Für die Herstellung der Werke wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale vereinbart; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten, Datenhandlingskosten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen. Wünscht der Auftraggeber, dass der Auftragnehmer ihm Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung stellt, ist dies zu vereinbaren und gesondert zu vergüten.

2.2. Bis zur vollständigen Bezahlung aller dem Auftragnehmer aus der Geschäftsbeziehung zustehenden Forderungen bleiben die gelieferten Werke und Datenträger Eigentum des Auftragnehmers.

2.3. Hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung des Werkes gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen.

2.4 Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, analoge Negative oder digitale Daten der angefertigten Werke zu speichern, nachdem diese vom Auftraggeber abgenommen und diesem in vertragsgemäßer Weise zur Verfügung gestellt worden sind. Wenn eine Speicherung oder Aufbewahrung bei dem Auftragnehmer erfolgen soll, ist dies ausdrücklich gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.


Stornierungen

 

3.0 Sollte ein Auftrag nach Beginn der dazugehörigen Arbeiten storniert werden, behalten wir uns vor, eine Zahlung von 40% der Vergütung einzufordern.

3.1Sollte ein Auftrag für eine Hochzeit oder sonstiges Event, nach der Frist von 2 Wochen vor Termin storniert werden, behalten wir uns vor 40% der Vergütung einzufordern.

 

Gestaltungsfreiheit und Änderungen

 

4.1. Im Rahmen des Auftrags besteht Gestaltungsfreiheit. Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung oder technischen Umsetzung sind zeitnah und vollständig im Produktionsprozess anzumelden.

4.2. Nach dem Produktionsprozess wird dem Kunden eine Vorabversion übertragen. Der Kunde hat nach Erhalt der Vorabversion die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Veränderungsvorschläge des Produktes einzureichen. Nach Ablauf der 14-tägigen Frist und nach der Abnahme des Endprodukts sind weitere Änderungen ausschließlich gegen zusätzliche und angemessene Vergütung möglich.

 

Termine

 

5.1.

Storniert oder verschiebt der Auftraggeber einen fest gebuchten Fototermin weniger als 24 Stunden vor dem Termin aus welchem Grund auch immer, steht dem Fotografen ein Ausfallhonorar von 50% des vereinbarten Honorars zu; für Termine am Samstag, Sonntag oder Feiertag gilt eine Frist von zwei Werktagen vor dem Termin. Kosten für Zusatzbestellungen wie z. B. Studioräume, Visagisten usw. werden zusätzlich berechnet, unabhängig von der Stornogebühr der Fotografen.

5.2 Kündigt der Auftraggeber den Auftrag vor Beginn der Ausführung, ohne das den Fotografen hierfür ein Verschulden trifft, so hat er dem Fotografen 10 % der Gesamtauftragssumme als Schadensersatz zu zahlen.

Haftung


6.0 Die Haftung des Auftragnehmers und seiner Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Auftraggebers bzw. zu fotografierender Personen, Ansprüchen wegen der Verletzung von Kardinalpflichten, d.h. von Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben und bei deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist, sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB). Insoweit haftet der Fotograf für jeden Grad des Verschuldens. Die Haftung im Fall des Lieferverzugs ist jedoch für jede vollendete Woche des Verzugs im Rahmen einer pauschalierten Verzugsentschädigung auf 0,5 % der vereinbarten Vergütung für die zu liefernden Werke, maximal auf 5 % der vereinbarten Vergütung begrenzt. Die Haftung im Fall der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten wird auf den regelmäßig vorhersehbaren Schaden begrenzt.

6.1 Der Auftragnehmer haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit von Lichtbildern nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.

6.2 Die Zusendung und Rücksendung von Werken, Vorlagen und sonstigen Datenträgern erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Versendung erfolgt

 

Urheberrecht und Nutzungsrechte Fotos

 

 7.1. forYou-Fotografie steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.

 

7.2. Die vom forYou-Fotografie hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.

 

7.3. Überträgt der Fotograf Nutzungsrechte an seinen Werken, ist - sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde - jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf der besonderen Vereinbarung.

 

7.4. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an forYou-Fotografie.

 

7.5. Sofern nicht ausdrücklich anders und weitergehend besprochen und schriftlich (Post, Email oder Fax) festgelegt, darf der Kunde die Lichtbilder komplett frei verwenden.

 

7.6. Bei der Verwertung der Lichtbilder kann der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart wurde, verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.

 

7.7. Die Negative verbleiben beim Fotografen. Eine Herausgabe der Negative an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.


8. Datenschutz


Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrags bekannt gewordenen Daten und Informationen vertraulich zu behandeln. Diese werden insbesondere nicht an Dritte weiter gegeben, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Auftrags erforderlich.


9.. Schlussbestimmungen


Sind beide Vertragsparteien Kaufleute oder der Auftraggeber eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand vereinbart.

Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat, oder seinen Sitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Gerichtsstand des Geschäftssitzes des Auftragnehmers als Gerichtsstand vereinbart.

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.


10. Salvatorische Klausel


Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die der von den Parteien (Auftraggeber und Auftragnehmer) gewollten wirtschaftlich am nächsten kommt, das Gleiche gilt im Fall einer Lücke.

 

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